Und dort kommen auch schon die drei noch fehlenden Akteure. Es führen zwar alle Wege nach Rom, aber nicht nach Malgrat.
El Coachos Alex, hat dann doch noch selbst gespielt
Schlafos Nobby, wenn er wach war, aß er
Hollandos Bernie, fuhr doch früher zurück
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei unseren Helden um Sportler. Eine Gruppe von Menschen, die sich durch Dynamik, Aktivität, Enthaltsamkeit und Ausdauer auszeichnet. Diese Punkte wollen unsere Helden in drei Basketballspielen unter Beweis stellen. Die Vorstellung verläuft jedoch nicht überzeugend und schon sieht man die ersten Zweifler: Sind das wirklich Sportler oder sind es nur gut getarnte Touristen?
Wir wollen diese Frage nicht aus den Augen verlieren, uns aber zunächst den einzelnen Spielen zuwenden. Mit einer etwas größeren Anstrengung und Konzentration (beides war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr oder noch nicht verfügbar) wäre im ersten Spiel sicherlich ein Sieg möglich gewesen, doch unsere Helden verlieren gegen das österreichische Team mit 4 Punkten. Gegen die spanische Mannschaft aus Malgrat ziehen sie sich dann etwas eleganter aus der Affäre, wenn auch die Niederlage deutlicher ausfällt. Am nächsten Tag, im letzten Spiel gegen das blaue Wunder aus Buchholz, heißt die Devise eindeutig: die Niederlage im Rahmen halten. Mit einer disziplinierten Leistung (auch so etwas können unsere Helden gelegentlich) gelingt dies auch, wenn auch die eigene Korbausbeute etwas mager ist, insbesondere in der ersten Halbzeit. Ein einziger Korb ist einfach zu wenig. Wie sympathisch unser Team ist (also doch keine Touristen) zeigt das Publikum, das geschlossen hinter den Panthern steht (oder liegt es nur am Ergebnis?).
Betrachten wir das Bild der Zuschauer, so fällt auf, daß das Damenteam aus Kopenhagen, Dänemark fehlt, zu dem unsere Helden schnell Kontakt gefunden haben.
Also doch Touristen? Nein, nein. Hier haben sich einfach zwei Teams gesucht und gefunden. Lustig gesellt sich halt zu lustig. Zugegeben, etwas nachgeholfen wurde hier und dort schon, aber das gehört zum Leben. Auf Zufälle alleine kann man sich nicht verlassen. Verlief der erste Abend noch etwas steif, so ist spätestens beim gemeinsamen Spiel auf dem freiplatz jegliches Eis gebrochen. Hier wird nicht nur Basketball gespielt, sondern auch viel Spaß gemacht. In Dänemark gibt es den berühmten Zaubertrank, der wohl nicht unbesiegbar macht, dafür aber ausgezeichnet schmeckt, fast wie ein Kräuterschnaps. Beim abschließenden Umtrunk fallen dann auch die letzten Grenzen. Zitat: „Sam Miguel breaks every language barrier!"
Womit wir auch schon bei den Sprüchen angelangt wären. Hier alle, oder auch nur eine kleine Auswahl zu veröffentlichen würde den Rahmen jeder Zeitung sprengen und wir bitten daher, Interessenten sich direkt an Hudson (Adresse bei der Redaktion erhältlich) zu wenden. Exemplarisch haben wir die neueste Filmhitliste abgedruckt, zusammengestellt von Hudson & Co:
1. Der sich den Wolf säuft
2. Guck mal, wer da bricht
3. Drink harder Teil II (mit Bruce Promillos)
4. Breakfast for one
5. Jenseits vom Tresen
6. Hudson allein vorm Zimmer
7. Apokalypse Now
8. The Day After
So gehen die Tage ins Land. Aber das Motto lautet ja: „We are not here for happiness, we are working." Auf der Minigolfanlage versuchen sich unsere Helden mit allen Mitteln am Bahnrekord, aber mehr als ein Gleichstand schaffen sie nicht und verpassen somit die Flasche Sekt. Ansonsten verbringen sie die Zeit am Strand oder im Bett, denn irgendwann muß der Mensch ja mal schlafen. Die Nächte sind den Discotheken vorbehalten. Diskothek ist in diesen Fällen eigentlich das falsche Wort. Beim MOUSTACHE handelt es sich mehr um eine Hard Rock Bar („O tempora! O mores! O 1990!") und das GLASS glich mehr einem Casino mit verbotenem Glücksspiel: Werden sie heute nur HipHop spielen oder ist auch etwas für unsere Helden dabei? Der häufige Besuch dieses Casinos bringt im übrigen eine neue Einheit hervor, das bpm (beats per minute). Und nur den netten Kontakten ist es zu verdanken, daß selbst bei einem Wert von über 120 bpm unsere Helden nicht flüchten.
Und wieder müssen wir uns die Frage stellen, handelt es sich am Ende doch nur um gut getarnte Touristen?
Dazu beobachten wir sie an ihrem letzten Abend. Geschlossen treten sie auf, gehen zielstrebig in die Altstadt und dort in die Rock Bar. Sie bestellen zwei Liter Sangria - in einem Stiefel. Und dann geht's los, das lustige Stiefeltrinken. Als sie zwei Stunden später die Bar verlassen, sind es vier Stiefel geworden. Typisch Touristen! Zum Abschiedsbesuch gehen sie ins Moustache. Noch einmal richtig abtanzen, dann weiter Richtung Glass. Hier Treffen unsere Helden (oder Touristen) auf einen Teil der Däninnen, die etwas enttäuscht von ihrer Beach Party kommen. Irgendwie haben die Panthers wohl doch gefehlt, wie sie uns später berichten. Einige unserer Helden wären wohl auch gerne dort gewesen.
Eine abschließende Beurteilung unserer Helden kann nicht eindeutig erfolgen.
Touristische Ansätze sind durchaus vorhanden, werden auch nicht verleugnet, sind aber nicht ausgeprägt genug, um sie als solche abzustempeln. Sie bleiben damit das, was wir von ihnen erwarten, eine Gruppe mit Ecken und Kanten zum Gernhaben.
Bevor wir nun zum Schlußbild umblenden, noch ein kurzer Ausblick auf die