Ein weiterer Grund für den
sportlichen Erfolg war sicher auch die gezielte Verstärkung mit dem
Allroundspieler Markus H. aus H. Denn leider waren die Panthers zahlenmäßig
ein wenig geschrumpft und in den ersten Spielen nur mit fünf
Spieler/innen anwesend. Aber warum sollte das nicht reichen?Genug zum
sportlichen! Wer fährt deswegen schon auf ein Turnier? Das kann man
auch im Verein haben.
Gesellschaftlich waren die Sympathien auch
schnell verteilt. Zum einem keimte wieder die alte Liebe zum Niederrhein
und zu den Hülsern auf, die wie immer mit alten und neuen Gesichtern, für
Stimmung und jede Menge Spaß sorgten. Zum anderem muß auf jeden Fall
noch die „St.-Pauli-Connection" erwähnt werden. Ihren
abstiegskampferprobten Anfeuerungsrufen (und auch ihrer gekonnten
Pfeiferei) ist sicher die ein oder andere Panthers-Höchstleistung zu
verdanken. Nicht zuletzt beim späteren gemeinsamen Pizzaessen hatte man
jede Menge Gaudi, als eine Welle nach der anderen durch den Hof plätscherte.
Ein
weiterer zwischenmenschlicher Höhepunkt soll hier aber nicht
verschwiegen werden: Die interessanten Diskussionsrunden mit den
ebenfalls anwesenden Fußballern (Warum sollen die auch keine Turniere
machen?) Meistens begannen die leider etwas einseitigen Gespräche mit
einem „Eyy, wat willste...", um dann in einem arrogantem Naserümpfen
seitens der Balltreter zu enden. Ich frage mich nur, warum die Fußballer
so arrogant auf uns Basketballer herabschauen? Bloß weil Jürgen Klinsi
mehr Geld verdient als Henning und Berti ein Freund vom Kanzler ist?
Trotzdem
haben die Panther den 'ran'-Geschädigten zu danken. Schließlich waren
es die „Aufstehen"-Rufe der gedrillten Truppe („Eine starke
Truppe"), die dafür sorgten, daß die Panthers erstmalig als erste
beim Frühstück erschienen (und das noch mit großem Vorsprung und
obwohl natürlich wie immer bei den letzten auf der Fete).
Zum
Schluß soll nicht verschwiegen werden, daß wir bei der Preisverleihung
mächtig abgesahnt haben. Neben der Flasche Sekt für die
Mannschaftsleistung gab es noch folgende Einzelpreise zu verbuchen:
Ina:
Aufnahme in den Kreis der Reisepanther mit Wiederholungsgarantie
Ludwig:
Preis des ADAC für die meisten Staukilometer
Gudrun:
Ernennung zur Vorsitzende des Reisepanther-Fanclubs wegen unermüdlichen
Zuschauens und ständiger „Ich-will-nicht-mitspielen" -
Beteuer-ungen.
Andrea: Großer St.-Martins-Preis für
selbstloses Schlafsackteilen.
Andreas: Kleiner
St.-Martins-Preis für gewolltes selbstloses Schlafsackteilen.
Kirsten:
Kein St.-Martins-Preis für verhindertes selbstloses Schlafsackteilen.
Guido:
Preis der Nahverkehrsbetriebe für perfektes Fahrplanlesen und
„In-den-richtigen-Bus-Einsteigen".
Last but not least, Dirk:
Trostpreis der Bayer-Werke bestehend aus einer Packung Pilleckes gegen
hyperaktive Darmtätigkeit.